Produktionsprozess

Um die jeweils beste Lösung für die individuellen Anforderungen einer Applikation zu bieten, nutzt die Innovative Sensor Technology IST AG beim Produktionsprozess der Sensoren eine Vielzahl an Technologien und Materialvarianten.

Wir haben grosse Erfahrung in der Entwicklung kundenspezifischer Sensoren sowie deren Anpassung an anspruchsvolle Applikationen.

Eine erfolgreiche Sensorlösung basiert auf einem tiefen Verständnis für das Geschäft des Kunden, seine Herausforderungen und Anforderungen. Um die passende Lösung für eine bestimmte Applikation zu identifizieren, besprechen wir die Bedürfnisse und Spezifikationen ausführlich zusammen mit dem Kunden.

Bestehende oder kundenspezifische Sensorlösungen

Der Konstruktionsprozess der IST AG ist der Anfang für jede Sensorlösung. Dabei findet zuerst ein Treffen zwischen unseren Ingenieuren und dem Kunden statt, um die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung zu besprechen. Abhängig von der Komplexität des Projekts, kann die Lösung entweder in einem bereits vorhandenen Produkt, einem angepassten Produkt oder einer Spezialanfertigung für den Kunden bestehen. Für neue kundenspezifische Sensoren werden zuerst Prototypen entwickelt und gründlich getestet.

Beschichtung der Substrate

Sensorproduktion Reinraum Beschichtung Der erste Produktionsschritt ist die Beschichtung, wo die Substrate mittels Sputtern komplett mit einer dünnen Schicht bedeckt werden. Je nach Sensortyp können für die Beschichtung unterschiedliche Materialien, Dicken und Qualitäten eingesetzt werden.

Fotolithographie

Sensorproduktion Reinraum Fotolithographie Bei diesem Schritt werden die Substrate mittels einer Schleuder mit einem lichtempfindlichen Fotolack beschichtet. Alle unsere Sensorstrukturen sind auf sogenannten Masken aufgezeichnet – durch Belichtung trifft Licht durch die Maske auf den Fotolack. Die von der Maske bedeckten Bereiche werden nicht von dem Licht erreicht und bleiben daher unbelichtet. Während dem anschliessenden Entwickeln der Substrate wird die Beschichtung an den belichteten Stellen weggespült, die unbelichteten Bereiche bleiben auf dem Substrat.

Ätzen

Sensorproduktion Reinraum Ätzen Während dem Ätzprozess werden die nicht benötigten Teile der Beschichtung durch Ätzen entfernt. Hierfür werden zwei unterschiedliche Prozesse eingesetzt: das Ionenätzen und das nasschemische Ätzen.

Lasertrimmen

Sensorproduktion Reinraum Lasertrimmen Die IST AG nutzt Lasertrimmen oder Laserkalibrierung als Verfahren zum Abgleich (Trimmen) von Bauteilen durch laserstrahlinduzierte Materialveränderungen. Dabei wird der Widerstandswert durch das Aufschneiden von Kurzschlüssen einer Mäanderstruktur so lange erhöht, bis der gewünschte Zielwert erreicht ist.

Siebdruck

Sensorproduktion Reinraum Siebdruck Beim Siebdruck-Verfahren werden die Kontaktpunkte des Sensors mit einer leitenden Paste verstärkt. Dies ermöglicht eine bessere Verbindung zwischen den Kontaktpunkten und den elektrischen Kontakten. Zusätzlich wird das Substrat mit einer nicht leitenden Paste abgedeckt. Dieser Vorgang verhindert, dass die Sensoren durch mechanische oder chemische Einflüsse Kratzer bekommen oder beschädigt werden.

Sägen

Sensorproduktion Sägen der Substrate Während dem Sägen werden die Substrate in einzelne Streifen zerteilt, sodass danach die Drähte an die Sensoren geschweisst werden können. 

Schweissen

Sensorproduktion Schweissen der Drähte

Beim Schweissprozess werden Drähte an den Sensorchip angebracht. Die IST AG bietet hier diverse Materialien, Längen und Durchmesser der Drähte an. Weiterhin unterscheiden wir zwischen blanken und isolierten Drähten.

Um die Schweissstelle zu verstärken und vor mechanischen Beschädigungen zu schützen, wird eine Paste auf die Verbindungsstelle aufgetragen. Dies verleiht den Drähten eine hervorragende Haftfestigkeit.

Messen

Sensorproduktion Messen Während der elektrischen Endmessung, werden alle Sensoren mittels einer 2-Punkt-Kalibrierung geprüft. Entsprechend ihrer Genauigkeit werden sie in verschieden Klassen sortiert.